DKP-Essen: Kinderferienfahrt 2015

7 Februar, 2015 by

Kinderferienfahrt nach „La Fontaine des Clercs“
14 tolle Tage für nur 270 Euro

kinderferienfahrt2015_clDas Kinderferienlager 2015 der DKP führt wieder nach Nordfrankreich. Nur wenige Kilometer von der Küste des Ärmelkanals entfernt, am Rand des kleinen Städtchen Montreuil, wird die DKP in diesem Jahr
vom 19. Juli – 1. August ihre Zelte aufschlagen.

Dieser Küstenabschnitt, zu dem auch die bekannten Badeorte Le Touquet und Berck gehören, ist in Frankreich aufgrund seines feinen Sandes sehr beliebt.

Das Zeltlager der DKP befindet sich auf einem extra abgeteilten Gelände des Campingplatzes „La Fontaine des Clercs“ direkt unterhalb der mittelalterlichen Stadtmauer.

Die Kinder sind in Großzelten untergebracht; je fünf bis sieben Kinder teilen sich ein Zelt, das eigentlich für 10
bis 12 Personen geeignet ist.

Etwas vorweg:
„Verein zur Förderung von Kinderferienfahrten und Jugendfreizeiten e.V.“ ist ein ehrenamtlicher, gemeinnütziger Verein, und wir betrachten die Ferienfreizeit als soziales Engagement. Die Ferienfreizeit ist so konzipiert, dass sich die Fahrt selbst finanziert.

Ein darüber hinaus gehendes finanzielles Interesse haben wir nicht.

Wir sind kein kommerzieller Anbieter.

Als unabhängiger Verein sind wir auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen. Wenn Sie uns helfen möchten, unsere Arbeit fortzusetzen und auszubauen, haben Sie die Möglichkeit auf folgendes Konto zu spenden:

Anmelde Informationen und Kontaktadressen: HIER

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Stoppt A52 Essen: Unsinniger A52-Weiterbau droht jetzt von Norden

11 Januar, 2015 by

Planfeststellungsverfahren A 52 Gladbeck

a52Essener Einsprüche und politischer Widerstand gegen ein Autobahndreieck Gladbeck dringend erwünscht!!!
Obwohl der mögliche Ausbau der Autobahn A 52 quer durch Frillendorf, Stoppenberg und Altenessen aktuell gestoppt scheint, ist dieser Autobahnmoloch noch nicht tot. Ausgerechnet in Gladbeck, das sich 2012 mit einem beeindruckenden Bürgerentscheid gegen den A 52-Bau im Stadtgebiet entschieden hat, sollen ab dem 7.1.2015 jetzt trotzdem die Pläne für die Planfeststellung eines kleinen Bauabschnitts ausgelegt werden.

Planungsrecht ohne eigenen Verkehrswert höchst zweifelhaft
Damit soll Baurecht für ein als Autobahndreieck bezeichnetes Kreuz A2/A52 auf Gladbecker Gebiet geschaffen werden. Da ist Ihr Einspruch gefragt!

Wir veröffentlichen hier die Mitteilung der BI „Stoppt A52 Essen“ mit der Bitte um Verbreitung:

„Mit dem 7.1. beginnt die Frist für Einsprüche gegen den Bau eines Teilstücks der A52 in Gladbeck. (Ende 20.2.2015)

Dazu gibt es einen Mustertext zur Formulierung eines  Einspruchs fertig zum Unterschreiben und Abschicken. Er ist beigefügt (bzw unten zu bekommen).
Der Mustertext soll aber auch zur Anregung zum Andern oder zum formulieren eines eigenen Einspruchs dienen. Es wäre schön, wenn alle Organisationen in Essen, die den Aufruf  gegen dieses Planfeststellungsverfahren unterschrieben haben oder das Anliegen, Mobilität im Ruhrgebiet ohne A 52 besser zu organisieren unterstützen, zumindest den Mustertext für Einsprüche auf Ihrer Homepage zum Download veröffentlichen. (Runder Umwelttisch, ADFC, VCD, BUND, Mobilität-Werk-Stadt,
Agenda 21,lokal  Stadtteilkonferenz Vogelheim, Wege für Essen, DKP, Linke, GRÜNE, Teile der SPD  EFI, Velo-City-Ruhr,usw. usf.)

Über die Weitergabe oder Kopieren dieses Textes und der Anhänge  würden wir uns natürlich freuen. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn Sie ihre Mitglieder und UnterstützerInnen informieren und zur Abgabe von Einsprüchen ermuntern.

Vielen Dank im voraus und auf eine gute gemeinsame Kampagne
Joachim Drell (BI „Stoppt A52 Essen“)“

Die Anhänge können HIER runtergeladen werden:
1. Mustertext für einen Einspruch zum Planfeststellungsverfahren eines Abschnitts der A 52 in Gladbeck
2. Anschreiben zum Mustertext
3. Positionspapier verschiedener Bürgerinitiativen Umweltverbände und Organisationen gegen den Bau der A 52 und insbesondere zum Teilstück in Gladbeck

Auftakt 2015: Luxemburg-Liebknecht-Lenin Ehrung in Berlin

12 Oktober, 2014 by

Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration im Rahmen der Liebknecht-Luxemburg-Ehrung am 11. Januar 2015
um 10.00 Uhr vom U-Bhf. Frankfurter Tor zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde:

„Schlafwandelnd, so soll uns eingeredet werden, seien die europäischen Nationen in den I. Weltkrieg geraten. Hintergründe? Unwesentlich. Interessen? Uninteressant.

Wir bleiben bei Rosa Luxemburg, die 1915 schrieb: „Auf seinen objektiven historischen Sinn reduziert ist der heutige Weltkrieg als Ganzes ein Konkurrenzkampf des … Kapitalismus um die Weltherrschaft.“ Geht es der Reaktion in den USA und in der EU, geht es der NATO – und deren Verbündeten im Geiste und im Profit – heute weltweit um etwas anderes, als letztlich um Kapitalinteressen?

Wir bleiben bei Karl Liebknecht, der im Dezember 1914 im Reichstag als einziger gegen die Kriegskredite gestimmt hatte.

Gerade im 70. Jahr der Befreiung vom Faschismus sagen wir Nein zu Kriegen und Militärinterventionen sowie deren Vorbereitung und Begleitung durch das Trommelfeuer der Mainstream-Medien. Wir sagen Nein zu ideologischer Kriegstreiberei, die durch verharmlosende Begriffe verschleiert werden soll. Kriege zu führen heißt nicht, Verantwortung zu übernehmen, sondern bedeutet Verantwortungslosigkeit, bedeutet Mord und Zerstörung. Wir sagen Nein zu jeglichen Auslandseinsätzen der Bundeswehr, Nein zu weiteren NATO-Stützpunkten in Osteuropa. Wir sagen Nein zu Rüstungsexporten und Drohnenmorden.

Wir sagen Nein zu allen Versuchen, das System der Profitmaximierung zur letzten Antwort der Geschichte zu erklären.

Wir sagen Nein zu stetig wachsendem Sozialabbau und der damit einhergehenden Entwürdigungen von Millionen Menschen. Wir sagen Nein zur weltweiten, der Kapitalherrschaft dienenden Spitzelei durch NSA, BND und andere Geheimdienste, die die bürgerliche Demokratie zur Farce werden lassen. Wir sagen Nein zu alten und neuen Nazis und deren in Krisenzeiten besonders gefährlicher sozialer Demagogie. Wir sagen Nein zu Rassismus, zu Antisemitismus, Antiziganismus und zur Islamfeindlichkeit. Wir sagen Nein zur Festung Europa.

Wir – Linke unterschiedlicher Strömungen – demonstrieren friedlich gegen Kriege, für Menschlichkeit und Internationalismus. Wir sagen JA zu einer solidarischen, friedlichen und sozial gerechten Welt.“

NRWBusse zur LL-Demo:
Duisburg, Essen, Dortmund – Preis 65/85€
Genaue Abfahrten folgen

Auch bieten wir wieder eine gemeinsame Fahrt und Hotelunterkunft zu den LLL-Veranstaltungen am 10/11. Januar 2015 an.
Die Kosten sind: Bus und Hotel 65.€ DZ Ü/F oder 85 € EZ Ü/F . Das Hotel ist Kolumbus, Genslerstr. Bis auf das Jahr 2014 haben wir über viele Jahre in diesem Hotel Quartier bezogen und wir haben jetzt entsprechend Zimmer gebucht.
Zusteigemöglichkeiten für den Bus sind in Duisburg, Essen und Dortmund ( je nach Anmeldestand)
Anmeldungen bitte an Email-Adresse „vorstand(at)dkp-ruhr-westfalen“ oder per Telefon 0201 225147. Ihr erhaltet dann eine Bestätigung.

Weitere Infos auch : http://www.ll-demo.de/

NATO plant Krieg von deutschem Boden aus

11 August, 2014 by

Aufruf zur Demonstration am 3. Oktober 2014 gegen die NATO-Kommandozentrale in Kalkar
Der Krieg beginnt hier und hier muss er gestoppt werden!

kalkar03_10_2014Bundeswehrführung und NATO haben In Kalkar-ohne viel Aufsehen zu erregen – Führungszentralen für Luftkriegsoperationen eingerichtet. Die Bundeswehr unterhält die „Führungszentrale Nationale Luftverteidigung“, die NATO seit 2006 das „Comblned Air Operatlons Centre (CAOC)“. Es wird der Krieg von deutschem Boden aus geplant und eingeübt. Zudem kann In diesem Jahr turnusmäßig die Schnelle Elngrelftruppe der NATO In aller Welt von der Von-Seydlltz-Kaserne In Kalkar aus kommandiert werden. Das wären MIlltäreinsätze, die auch unser Land zum Kriegsschauplatz machen würden.

Durch das ungehemmte Vorgehen der NATO werden das Völkerrecht und die weltweite Friedensordnung verletzt. Die Gefahr von Kriegen steigt, die Welt wird unsicherer. NATO Kriegseinsätze werden auch von NRW aus gesteuert.

Das CAOC In Kalkar/Uedem plant, führt und koordiniert Luftoperationen der NATO nördlich der Alpen. Das CAOC In Italien für den südlichen Bereich steuerte Im letzten Jahr die NATO-Einsätze In Libyen – mit Beteiligung deutscher Soldaten und ohne Information der Öffentlichkeit! Die Besetzung der Kommandozentrale Ist International. Das bedeutet, dass Im Kriegsfall keine Nation aussteigen kann, auch wenn das Parlament des Jeweiligen Landes dem Kriegseinsatz nicht zustimmt. Die Entscheldungsgewalt des Bundestages über Krieg und Frieden wird schleichend unterwandert.

In Kalkar simulierte die NATO auch schon das Funktionieren der ersten Telle Ihres neuen Raketenabwehrschirms. Dieser richtet sich gegen Atomraketen und soll von der US-Basls Ramsteln aus gesteuert werden. Zusätzlich sollen die US-Atomwaffen modernisiert werden,auch die Im rheinland-pfälzischen Büchel, In Volkei (NL) und Kleine Brogel (B). Russland sieht sich durch den Raketenschirm bedroht und hat Gegenmaßnahmen angekündigt.

Weiterlesen: Unterstützer, Anfahrt, Ablauf und aktuelle Infos
http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0993_kalkar.htm

Antikriegstag 2014 – Mahn- und Gedenkveranstaltung am 6. September in Stukenbrock-Senne

30 Juli, 2014 by

Sowjetischer Soldatenfriedhof Stukenbrock-Senne, Senner Straße

Sonnabend, 6. September
14.00 Uhr Friedhofsführungen
15.00 Uhr Kranzniederlegung

Gedenkansprachen:
Roman Franz Landesverband Deutscher Sinti und Roma NRW
Lühr Henken Berliner Friedenskoordination
Arno Klönne Soziologe Paderborn

Das Jahr 2014 hat viele Gedenktage. Dazu gehört besonders die Erinnerung an den Beginn des I. Weltkrieges vor 100 Jahren und des II. Weltkrieges vor 75 Jahren.
Nie darf vergessen werden, wie viel Leid und Elend der Menschheit mit diesen Kriegen angetan wurde. Das „Nie wieder Krieg und Faschismus“ von 1945 sollte als stete Mahnung an die Überlebenden und die kommenden Generationen verstanden werden.
1990 schien der Kalte Krieg zwischen West und Ost friedlich beendet zu sein. Die Gegenwart zeigt, dass das nicht von allen Beteiligten so gesehen wurde. Die NATO erweiterte entgegen der damaligen Erwartungen ihren Einfluss nach Osten. Ihre Truppen stehen heute an den Grenzen Russlands. Eine beispiellose Einmischung von Politikern der USA und der EU in die inneren Angelegenheiten der Ukraine und das Streben nach Eingliederung dieser ehemaligen Sowjetrepublik in die Strukturen der EU sieht Russland offenbar als Bedrohung. Nicht gegen, sondern nur mit Russland ist der Friede in Europa zu sichern. Die deutsche Außenpolitik sollte das als ehernen Auftrag aus der Geschichte vorleben!
Es darf nie vergessen werden, das die Völker der damaligen UdSSR für die Befreiung Europas und Deutschlands von der Naziherrschaft über 20 Millionen Tote zu beklagen hatten. Dazu gehören auch die 65.000 im Lager 326 VI-K in Stukenbrock von Deutschen zu Tode gequälten sowjetischen Kriegsgefangenen, die in der Erde des heutigen Sowjetischen Soldatenfriedhofs ruhen.
In der Zeit des Kalten Krieges ließ die CDU- NRW Landesregierung 1954 die Glasplastik, die eine rote Fahne symbolisierte, von dem Denkmal auf dem Friedhof entfernen. Das Denkmal hatten die Überlebenden für ihre toten Kameraden errichtet. Die rote Fahne war ihr Symbol des Sieges über Hitlerdeutschland.
Bis heute wurde, trotz erklärter Absicht der Landesregierung, das Denkmal in seiner ursprünglichen Form wieder herzustellen, nichts dergleichen getan. Die Feindbilder aus der Zeit des Kalten Krieges sind offenbar bis heute nicht überwunden. Dieses Verhalten widerspricht den Absichtserklärungen führender deutscher Politiker.
Wir fordern:

* Schluss mit dem Kalten Krieg gegen Russland!
* Deutsche Außenpolitik muss Friedens- und Entspannungspolitik sein!
* Ob in Syrien oder der Ukraine: Alles ist zu tun für friedliche Konfliktlösungen!
* Rüstungsexporte stoppen, denn Rüstung begünstigt Kriege!
* Keine Modernisierung der USA- Atomwaffen, sondern ihren Abzug!

UND SORGET IHR, DIE IHR NOCH IM LEBEN STEHT, DASS FRIEDEN BLEIBT, FRIEDE ZWISCHEN DEN MENSCHEN, FRIEDE ZWISCHEN DEN VÖLKERN!

In diesem Sinne laden wir ein zu einer Mahn- und Gedenkveranstaltung zum Antikriegstag am Sonnabend, dem 6. September 2014 auf dem Sowjetischen Soldatenfriedhof in Stukenbrock.
Arbeitskreis Blumen für Stukenbrock e.V.

Übernommen von: Blumen für Stukenbrock

Wohnungs- und mietenpolitische Konferenz der DKP

10 März, 2014 by

mietenkonferenz_22_03_14UZ-Interview mit Wolfgang Richter zur wohnungs- und mietenpolitischen Konferenz der DKP

1. Am 22. März findet in Frankfurt/Main eine wohnungs- und mietenpolitischen Konferenz der DKP statt. Es handelt sich dabei um einen Auftrag des 20. Parteitages. Was ist demnach die Zielstellung?

+ Dem Parteitag hatten detaillierte Anträge zur Wohnungs- und Mietenpolitik aus Berlin, Hamburg, Maintal-Kinzig und Ruhr-Westfalen vorgelegen, die aus Zeitgründen nicht behandelt werden konnten. Aber es wurde einstimmig das beschlossen, was wir jetzt intensiv vorbereiten: Eine Konferenz der Partei, die ihre vielfältigen Erfahrungen, ihre aktuellen Ansprüche und Forderungen und ihre Strategien in der für die Arbeiterklasse existentiellen Wohnungs- und Mietenfrage berät. Neben einem sofort produktiven Austausch von Ideen und Praxen sollen Grundlagen geschaffen werden, die Programmatik der Partei zu dieser Frage ‚auf Stand‘ zu bringen.

2. In vielen Städten gibt es Proteste gegen steigende Mieten, Privatisierung von Wohnraum, Luxussanierung und Verdrängung. Was ist der Beweggrund für KommunistInnen, sich hier einzumischen?

+ Was manchmal so aussehen mag, als ‚mischten wir KommunistInnen uns ein‘, ist unser Selbstverständnis, das Wahrnehmen unserer eigenen Interessen – Arbeiten und Wohnen, Produktion und Reproduktion waren und sind die originären Felder der Klassenkämpfe. Das ist kein uns fremdes Gelände, in das wir erst eindringen müssten. Die durch die kapitalistische, neoliberal geformte Städtebau- und Wohnungspolitik anwachsenden Probleme und für viele auch bittere Not treten uns ja nicht fremd gegenüber. Fehlender und zweckentfremdeter Wohnraum in den Metropolen und dramatisch ansteigende Mieten und Mietnebenkosten sind ‚unsere‘ Probleme. Vertreibung, Wohnungsnot und Obdachlosigkeit ist ‚unsere‘ Not – wo es nicht persönlich unsere ist, weil wir uns vielleicht haben einrichten können, so ist es doch die Not unserer Klasse.

3. Der Arbeitskreis, der die Konferenz vorbereitet, hat angekündigt, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden. Zunächst die Theorie. Auf welche Vorarbeiten könnt ihr zurückgreifen?

+ Theorie heißt für uns, klassischen Marxismus zu nutzen und ihn beim Beantworten neuer Fragen aktuell anzuwenden. Historisch fällt sofort Friedrich Engels ein, seine frühes präzise aufklärendes Beobachten und Analysieren – „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ (1845) – und seine spätere Auseinandersetzung mit bürgerlichen Politiken zu unserem Thema – „Zur Wohnungsfrage“ (1872), beides Pflichtlektüre. Die Schriften hatten enormen Einfluss in der ihren Weg suchenden Arbeiterbewegung, sie sind bis heute weiter ‚theoretisiert‘ worden und haben Einlass in politische Wissenschaften und Programme gefunden. Darin sind sie allerdings häufig kaum noch zu erkennen – unter anderem dies unterscheidet sozialdemokratische von kommunistischer Programmatik in diesem Feld bis heute.

4. Es sind für die Konferenz ein Kapitel marxistische Analyse und ein Kapitel kommunistische Grundsätze angekündigt. Geht es etwas konkreter?

+ Marxistische Analyse und kommunistische Grundsätze sind gar nicht so abstrakt – die Eigentumsfrage stellen, das Entwickeln von Stadt und Land den Raubbauplänen der Kapitalisten entziehen, das Herstellen und Bewirtschaften von Wohnraum im Interesse der Arbeiterklasse und nicht dem des Finanzkapitals einfordern, gesellschaftlichen Ausschluss überall erkennen und bekämpfen, an Europas Grenzen wie mitten im Stadtteil, in und vor Rathäusern wie in und vor Sozialamtsstuben, Miethaien wie Heuschrecken gegenüber, den Blick auf Leerstände und Mietwucher, Betongold und Schrottimmobilien lenken, Solidarität üben und Sozialismus propagieren – das ist alles sehr konkret. Und braucht im politischen Alltag allerdings die ordnende und orientierende marxistische Analyse und kommunistische Grundsätze.

5. Einen wichtigen Stellenwert soll der Erfahrungsaustausch haben. Viele Parteigliederungen sind in dem Bereich aktiv, doch die Situation stellt sich in den Städten und Gemeinden doch sehr unterschiedlich dar. Kann eine Verallgemeinerung und damit eine Handlungsorientierung für die Partei gelingen?

+ Sicher nicht unmittelbar in der Konferenz – Wohngebietsgruppen und übrigens auch viele ‚einzeln Kämpfende‘ in Stadt und Land, in wachsender oder schrumpfender Region, im Uni-Quartier oder (oft genug ehemaligem) Arbeiterstadtteil, im Mittelschichten-Milieu oder im ‚Randgruppen‘-Kiez, alle mit ihren je eigenen politischen Erfahrungen werden dabei sein und aufeinander prallen. Das wird sehr produktiv für alle im Saal sein können, wenn die Diskussionsbeiträge vorbereitet sind, das jeweils Charakteristische herausarbeiten können und konzentriert mitgeteilt werden, lebendig, ohne sich im Anekdotischen zu erschöpfen. Es ist gerade dieser aktuelle Erfahrungsschatz, der zusammen mit den Referaten die Grundlage für das Verallgemeinern legen wird. Das Ausarbeiten einer für die kommenden Klassenkämpfe in diesem Feld tragfähigen Handlungsorientierung wird aber einen Schritt mehr erfordern, als er in der Konferenz selbst oder einem Schlusswort gegangen werden kann.

6. An wen richtet sich die Konferenz? Ist es ein „Expertentreffen“ oder ein Treffen für diejenigen, die mit der Arbeit vor Ort beginnen wollen?

+ Die Konferenz richtet sich an die Partei und besonders herzlich auch an die SDAJ und lädt also ihrer beider ‚Expert/innen‘ in dieser Sache, ihre ‚Schläfer/innen‘ gegenüber diesen Problemen und gerade auch ihre ‚Neulinge‘ an diesem Thema zur Teilnahme ein. Die Chancen aber auch Gefahren eines ‚babylonischen‘ Themen- und Sprachenwirrwarrs sind damit natürlich gegeben und wollen beachtet werden. In der weiteren Vorbereitung der Konferenz und unter ihrem Logo soll nun eine Folge von Artikeln in der UZ erscheinen, die in diesem Sinn Themen, Prioritäten und ‚Sprachen‘ setzen wird.

7. In der Ankündigung wird als eine nach der Konferenz zu leistende Aufgabe die Erarbeitung eines wohnungs- und mietenpolitischen Programms der DKP genannt. Damit ist die Konferenz erst der Anfang einer beginnenden Arbeit?

+ Nein, weil diese Arbeit ja bereits von vielen Genossinnen und Genossen in Stadt- und Kreisräten, in Initiativen und Vereinigungen von Mieterinnen und Mietern, in Bündnissen gegen Vertreibung aus Wohnungen und Stadtteilen geleistet wird. Auch liegt ja das Material des Parteitags vor. Aber die Konferenz wird auch Start zu einem Arbeitsprozess sein, weil damit ein Teilprogramm ‚Wohnungs- und Mietenpolitik‘ der Deutschen Kommunistischen Partei auf vertiefter Grundlage weitergeschrieben und für einen überschaubaren Zeitraum beschlossen werden kann. Diese Arbeit wird Impulse von der Konferenz der Partei erhalten.

Keine Chance für Miethaie!

28 Januar, 2014 by

Die DKP Essen lädt ein:
Vom Mieternotruf in die Stadtregierung!
Erfahrungen der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) in Graz

Freitag, 07.02.2014 um 19:00 Uhr
im Haus der DKP, Hoffnungstr. 18, 45127 Essen

Wie macht das die Grazer KPÖ? Die Grazer KPÖ hat in den letzten 20 Jahren ihre Erfolge bei Kommunal- und Regionalwahlen als „Wohn- und Mieterpartei“ erzielt.

Sie wird mit Personen verbunden, die sich für Menschen mit Wohnproblemen einsetzen, sie macht Reformvorschläge für diesen Bereich und hat auf lokaler Ebene einige Verbesserungen verwirklicht.

Franz Parteder wird uns in seinem ca. 20-minütigen Beitrag in die wohnungspolitische Arbeit der KPÖ in Graz einführen. Danach haben wir reichlich Zeit, mit ihm zu diskutieren.

Franz Parteder war von 1991 bis 2010 Parteichef. Zu Beginn war die KPÖ von einem Einzug in den Landtag weit entfernt.
Jetzt hat sie zwei Mandate im Landtag und eine Stadträtin in Graz – an dieser Entwicklung war Franz Parteder nicht unbeteiligt.
Mit ihm erwarten wir einen interessanten Diskutanten.

NEIN zum Koalitionsvertrag!

4 Dezember, 2013 by

Offener Brief der DKP Bottrop an die Mitglieder der SPD

In der letzten Woche wurde zwischen den Parteivorsitzenden von CDU, CSU und Ihrer Partei in Berlin die Koalitionsvereinbarung zur Bildung einer Großen Koalition auf Bundesebene unterzeichnet. Bis zum 12. Dezember haben Sie die Möglichkeit, über den Vertrag zur Bildung der Großen Koalition abzustimmen.

Mit dieser Vereinbarung gibt es jedoch keinen Politikwechsel, wie Ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel zu Beginn angekündigt hatte. Stattdessen enthält sie nur marginale, kosmetische Verbesserungen für die arbeitenden Menschen. Bedient werden leider besonders die Interessen der Reichen sowie der Konzerne und Banken.
Den Rest des Beitrags lesen »

LLL-Treffen und Demo in Berlin 11. und 12. Januar 2014

20 November, 2013 by

Aufruf:
https://dkpruhrinfo.wordpress.com/2013/11/02/auftakt-2014-luxemburg-liebknecht-lenin-ehrung-in-berlin/

Wir sind dabei!
Die gemeinsame Busfahrt und Hotelübernachtung sind vorbereitet!
Kosten  pro Person 60 Euro

vorläufige Abfahrtspunkte für den Bus 1:
Samstag, den 11. Januar um    6:00 Uhr Dinslaken Bahnhof

  •                 6:30 Uhr Duisburg
  •                 7:00 Uhr Essen
  •                 8:00 Uhr Dortmund

Informationen und Anmeldung:   DKP-Bezirksvorstand, Hoffnungsstraße 18, 45127 Essen
Tel. : 02 01 / 22 51 47,  Email: vorstand@dkp-ruhr-westfalen.de

vorläufige Abfahrtspunkte für den Bus 2:
Samstag, den 11. Januar um    4:00 Uhr  Stadtlohn

  •                 5:00 Uhr Münster

Informationen und Anmeldung:   Ansgar Schmidt,  ansgar-schmidt@dkp-muenster.de
Tel.:  02 51 / 60 90 905

Vor Marx, zu Marx, in Marx

16 November, 2013 by

DKP Ruhr-Westfalen veranstaltet Tagesseminar zu den Quellen des Marxismus

Das Marxsche Werk ist mehr als die Ansammlung schlauer Ideen eines klugen Kopfes. Marx knüpfte an die progressivsten geistesgeschichtlichen Strömungen seiner Zeit an, nutzte deren wissenschaftliche Erkenntnissen und Methoden. Die theoriegeschichtliche Auseinandersetzung mit Marx Vorläufern ist daher nicht nur Bestandteil marxistischer Allgemeinbildung, sie ist ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis des Marxschen Werkes. Umgekehrt führte die Ablösung des Marxismus von seinen progressiven ideengeschichtlichen Traditionslinien, ihre Ersetzung durch Versatzstücke jeweils modischer Strömungen spätbürgerlicher Ideologie, die politische Linke in regelmäßigen Abständen zu tiefen Rückfällen hinter den von Marx und seinen Vorläufern erreichten Erkenntnisstand – und in der Folge zu fatalen politischen Konsequenzen.

Tagesseminar im Kontext des aktuellen DKP Bildungsthemas zu den ideengeschichtlichen Quellen des Marxschen Denkens unter Mitwirkung von Christoph J. Bauer, Holger Wendt und Robert Steigerwald. Es werden die Rolle der Hegelschen Philosophie, der klassischen Politischen Ökonomie und des utopischen Sozialismus vorgestellt und diskutiert.

Samstag, 23. November 2013, 10.00 – 17.30 Uhr Hoffnungstrasse 18 in Essen.
Teilnehmerbeitrag 5.- € inkl. Imbiss. Um Anmeldung wird gebeten.
info(at)marx-engels-gesellschaft.de