Archive for the ‘Essen’ Category

Keine Chance für Miethaie!

28 Januar, 2014

Die DKP Essen lädt ein:
Vom Mieternotruf in die Stadtregierung!
Erfahrungen der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) in Graz

Freitag, 07.02.2014 um 19:00 Uhr
im Haus der DKP, Hoffnungstr. 18, 45127 Essen

Wie macht das die Grazer KPÖ? Die Grazer KPÖ hat in den letzten 20 Jahren ihre Erfolge bei Kommunal- und Regionalwahlen als „Wohn- und Mieterpartei“ erzielt.

Sie wird mit Personen verbunden, die sich für Menschen mit Wohnproblemen einsetzen, sie macht Reformvorschläge für diesen Bereich und hat auf lokaler Ebene einige Verbesserungen verwirklicht.

Franz Parteder wird uns in seinem ca. 20-minütigen Beitrag in die wohnungspolitische Arbeit der KPÖ in Graz einführen. Danach haben wir reichlich Zeit, mit ihm zu diskutieren.

Franz Parteder war von 1991 bis 2010 Parteichef. Zu Beginn war die KPÖ von einem Einzug in den Landtag weit entfernt.
Jetzt hat sie zwei Mandate im Landtag und eine Stadträtin in Graz – an dieser Entwicklung war Franz Parteder nicht unbeteiligt.
Mit ihm erwarten wir einen interessanten Diskutanten.

Aktion „Bürger helfen Banken“ konnte Essener nicht wirklich überzeugen

15 März, 2009

Samstag, 14.03.2009, 11:00 Uhr, Essen, Kettwiger Strasse:Infostand der DKP

Geiz Gierhalz hatte seinen Auftritt. Als Sprecher der notleidenden Banken und Konzerne, wetterte er gegen die Kommunisten am DKP-Infostand. Besonders aber auch gegen die Bürger, die doch endlich einsehen sollten, dass sie mit ihren überzogenen Forderungen, die Krise herbeigeführt, ja sogar verschuldet hätten. Sportstätten, Schwimmbäder, Bibliotheken, Sozialticket, Schulen und Bildung und Programme gegen die Armut und Kinderarmut seien doch überholte Forderungen aus dem 18ten Jahrhundert. „Wer soll das denn alles bezahlen?“ fragte er.geiz_m
„Gehen Sie den Kommunisten nicht auf den Leim. In diesen schweren Zeiten können wir uns solchen sozialromantischen Klimbim nicht mehr leisten. Die Rettungsschirme der Bundesregierung reichen uns nicht. Zusätzlich brauchen wir noch Ihre Spende. Banken und Konzerne sind doch unsere Leistungsträger. Wir habe doch Deutschland mit Ihren Händen aufgebaut und dazu gemacht, was es heute ist. Und da können Sie uns doch nicht
hängen lassen. Jetzt sind wir auch mal an der Reihe ein Stück vom Kuchen abzubekommen“.

„Spenden Sie für uns und unsere notleidenden Banken“ flehte die eigens angereiste Milliardärin, Frau Maria Elisabeth Scheffler (Continental-Queen), in Pelzmantel und Krokotasche und schüttelte fordernd ihre Spendenbüchse.

Ganz anderer Meinung war da Karin Schnittker, EU-Kandidatin der DKP:
„Was die Menschen brauchen sind Schutzschirme gegen Sozialabbau, gegen Geldgier und Erpressung der Banken und Konzerne!
70 Millionen für ein Kulturprogramm sind Brosamen im Vergleich zu dem Milliardenschutzschirm fürkarin_m
marode Banken und Konzerne, die für ihre Betrug- und Scheingeschäfte belohnt werden, anstatt sie anzuklagen und im Sinne des Gemeinwohls zu vergesellschaften. Unter demokratischer Kontrolle versteht sich!
Deutschland ist ein reiches Land. Geld ist genug da.
Wir zahlen nicht für Ihre Krise!
Es ist unser Geld, was hier verbraten und verbrannt werden soll. Lasst das nicht zu!
Unsere Kinder und Kindeskinder werden noch dafür zu zahlen haben, wenn wir nicht aufstehen und vereint diesen unglaublichen Raubzug stoppen!“

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