Archive for Februar 2015

Internationaler Frauentag – wichtiger denn je!

7 Februar, 2015

DKP-Essen: Anti-Kriegs-Revue

Mehr als 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag erschüttern Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen die Welt, bringen maßloses Leid über die Menschen, ganz besonders über die Frauen.
Frauen müssen nicht nur den Verlust ihrer Kinder und Männer beklagen, sie selber sind Opfer von Versklavungen, Vergewaltigungen und Demütigungen. Misshandlung und Missbrauch von Frauen wird gezielt als Waffe eingesetzt um den int_frtg2015„Gegner“ zu erniedrigen.
Diese Frauen brauchen unsere Solidarität!

Doch Frauen sind nicht nur Opfer, Frauen sind auch Täter.
Frauen, die die aggressive Politik der NATO vertreten , unterstützen und umsetzen.
Frauen, die im Dienst des Kapitals über Leichen gehen.
Frauen wie Angela Merkel und Ursula von der Leyen.
Wohlgefällig unterstützt vom ach so freiheits-und friedensliebenden Joachim Gauck.
Der DKP-Frauenarbeitskreis Essen bringt zum diesjährigen Internationalen Frauentag eine Anti-Kriegs-Revue auf die Bühne, die nicht ernst ist, aber ernst zu nehmen, und bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt. Entlarvende Blicke auf Merkel  & Co machen deutlich, wer vom Krieg profitiert und wer die Leid tragenden sind.
Wir laden herzlich ein zur Anti-Kriegs-Revue „Bombenstimmung“.

Sonntag, 8. März
12.00 Uhr, Einlass 11.00 Uhr
Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100
Eintritt 5.00 €, erm. 3.00 €

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Zocker im Rathaus

7 Februar, 2015

UZ-Kolumne v. Michael Gerber, Ratsherr DKP-Bottrop
„Eine Folge der steigenden Verschuldung der Kommunen sind immer abenteuerlichere Versuche der Kämmerer, sich auf hochriskante Finanzgeschäfte einzulassen. Die Profiteure der kommunalen Schuldenberge, die Banken und das Finanzkapital, schicken ganze Beraterstäbe in die Rathäuser, um immer neue Finanzdeals zu Lasten der Städte abzuschließen. Für die Finanzhaie ein risikoloses, hoch profitables Geschäftsmodell, können die Kommunen doch – jedenfalls bisher nicht – in Konkurs gehen.
rathaus_zockerEin erstes finanzielles Desaster erlebten die Gemeinden mit den Cross Border Leasing Geschäften. Reihenweise wurde die kommunale Infrastruktur an US-Investoren verhökert, um Schlupflöcher der US-Steuergesetzgebung auszunutzen. Unter großen Verlusten haben zahlreiche Städte diese Finanzgeschäfte rückabgewickelt, nachdem in den Rathäusern die Risiken erkannt wurden. Die beteiligten Banken und ihre Anwaltskanzleien haben dabei doppelt verdient. Bei den Abschlüssen sowie bei deren Annullierung.

Als nächstes köderten die Finanzhaie die Gemeinden mit undurchsichtigen, hochriskanten Zinswetten, genannt SWAPS und Derivaten. Dass dabei immer die Banken die Gewinner waren, wurde in den Rathäusern erst erkannt als es zu spät war. Mit Klagen gegen die Finanzinstitute wegen bewusster Täuschung, versuchten später die betroffenen Kommunen ihre Verluste halbwegs zu begrenzen. Diese Erfahrungen hinderten die klammen Städte nicht, dem nächsten Geschäftsmodell der Deutschen Bank und anderen Großbanken auf den Leim zu gehen.
Das Zauberwort hieß Fremdwährungskredite in Schweizer Franken. Es lockten niedrige Zinsen und das angebliche stabile Währungsverhältnis zwischen dem Schweizer Franken und dem Euro. Wie die Lemminge schlossen immer mehr Kämmerer Währungskredite in Schweizer Franken ab. Allein in NRW 26 Gemeinden mit einer Kreditsumme von 1,9 Milliarden Euro. Wie auch in den vorherigen Fällen wurden die Städte von der jeweiligen Kommunalaufsicht zu solchen angeblich risikolosen Deals geradezu gedrängt. Mit dem Absturz des Euro gegenüber dem Schweizer Franken haben sich die Fremdwährungskredite für die Städte zum bisher größten finanziellen Desaster entwickelt. Die Verluste der betroffenen NRW Kommunen betragen 900 Millionen Euro. Der Verlust für die Stadt Essen beträgt insgesamt ca. 200 Millionen Euro.
Die Zeche müssen künftig wieder einmal die Bürger zahlen durch die Schließung von kommunalen Einrichtungen wie Bäder, Büchereien, Jugendeinrichtungen sowie höheren kommunalen Abgaben. In Bottrop fordert die DKP seit langem im Rat der Stadt die Streichung der kommunalen Schulden bei den Banken sowie deren Vergesellschaftung. Die kommunale Schuldenfalle kann nicht durch immer neue Finanzgeschäfte mit den Banken, sondern nur mit einer radikal andere Finanzpolitik des Bundes und der Länder zu Gunsten der Gemeinden überwunden werden.“

Für Essen beträgt z.B. der Gesamtverlust inzwischen ca. 200 Millionen Euro. In den Medien wird immer nur der Verlust ab der Freigabe des Wechselkurses von 1,20 Franken pro Euro genannt. Essen hat jedoch die Schweizer Franken zu Wechselkursen von 1,35 bis 1,65 Franken pro Euro gekauft.

DKP-Essen: Kinderferienfahrt 2015

7 Februar, 2015

Kinderferienfahrt nach „La Fontaine des Clercs“
14 tolle Tage für nur 270 Euro

kinderferienfahrt2015_clDas Kinderferienlager 2015 der DKP führt wieder nach Nordfrankreich. Nur wenige Kilometer von der Küste des Ärmelkanals entfernt, am Rand des kleinen Städtchen Montreuil, wird die DKP in diesem Jahr
vom 19. Juli – 1. August ihre Zelte aufschlagen.

Dieser Küstenabschnitt, zu dem auch die bekannten Badeorte Le Touquet und Berck gehören, ist in Frankreich aufgrund seines feinen Sandes sehr beliebt.

Das Zeltlager der DKP befindet sich auf einem extra abgeteilten Gelände des Campingplatzes „La Fontaine des Clercs“ direkt unterhalb der mittelalterlichen Stadtmauer.

Die Kinder sind in Großzelten untergebracht; je fünf bis sieben Kinder teilen sich ein Zelt, das eigentlich für 10
bis 12 Personen geeignet ist.

Etwas vorweg:
„Verein zur Förderung von Kinderferienfahrten und Jugendfreizeiten e.V.“ ist ein ehrenamtlicher, gemeinnütziger Verein, und wir betrachten die Ferienfreizeit als soziales Engagement. Die Ferienfreizeit ist so konzipiert, dass sich die Fahrt selbst finanziert.

Ein darüber hinaus gehendes finanzielles Interesse haben wir nicht.

Wir sind kein kommerzieller Anbieter.

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