Archive for März 2009

Umfrage zu „Bürger helfen Banken“

16 März, 2009

Aktion „Bürger helfen Banken“ konnte Essener nicht wirklich überzeugen

15 März, 2009

Samstag, 14.03.2009, 11:00 Uhr, Essen, Kettwiger Strasse:Infostand der DKP

Geiz Gierhalz hatte seinen Auftritt. Als Sprecher der notleidenden Banken und Konzerne, wetterte er gegen die Kommunisten am DKP-Infostand. Besonders aber auch gegen die Bürger, die doch endlich einsehen sollten, dass sie mit ihren überzogenen Forderungen, die Krise herbeigeführt, ja sogar verschuldet hätten. Sportstätten, Schwimmbäder, Bibliotheken, Sozialticket, Schulen und Bildung und Programme gegen die Armut und Kinderarmut seien doch überholte Forderungen aus dem 18ten Jahrhundert. „Wer soll das denn alles bezahlen?“ fragte er.geiz_m
„Gehen Sie den Kommunisten nicht auf den Leim. In diesen schweren Zeiten können wir uns solchen sozialromantischen Klimbim nicht mehr leisten. Die Rettungsschirme der Bundesregierung reichen uns nicht. Zusätzlich brauchen wir noch Ihre Spende. Banken und Konzerne sind doch unsere Leistungsträger. Wir habe doch Deutschland mit Ihren Händen aufgebaut und dazu gemacht, was es heute ist. Und da können Sie uns doch nicht
hängen lassen. Jetzt sind wir auch mal an der Reihe ein Stück vom Kuchen abzubekommen“.

„Spenden Sie für uns und unsere notleidenden Banken“ flehte die eigens angereiste Milliardärin, Frau Maria Elisabeth Scheffler (Continental-Queen), in Pelzmantel und Krokotasche und schüttelte fordernd ihre Spendenbüchse.

Ganz anderer Meinung war da Karin Schnittker, EU-Kandidatin der DKP:
„Was die Menschen brauchen sind Schutzschirme gegen Sozialabbau, gegen Geldgier und Erpressung der Banken und Konzerne!
70 Millionen für ein Kulturprogramm sind Brosamen im Vergleich zu dem Milliardenschutzschirm fürkarin_m
marode Banken und Konzerne, die für ihre Betrug- und Scheingeschäfte belohnt werden, anstatt sie anzuklagen und im Sinne des Gemeinwohls zu vergesellschaften. Unter demokratischer Kontrolle versteht sich!
Deutschland ist ein reiches Land. Geld ist genug da.
Wir zahlen nicht für Ihre Krise!
Es ist unser Geld, was hier verbraten und verbrannt werden soll. Lasst das nicht zu!
Unsere Kinder und Kindeskinder werden noch dafür zu zahlen haben, wenn wir nicht aufstehen und vereint diesen unglaublichen Raubzug stoppen!“

Siehe auch

Wir zahlen nicht für eure Krise

9 März, 2009

Das Weltsozialforum 2009 in Belém hat den 28. März zum Aktionstag und Beginn einer weltweiten Mobilisierung für eine neue Weltwirtschaftsordnung ausgerufen. Siehe auch die Deklaration zur Krise: „Für ein neues wirtschaftliches und soziales System!
In der „Pariser Erklärung“ haben Mitte Januar 150 Vertreterinnen und Vertreter von sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Umwelt-, Entwicklungs-, Frauen- und anderen Nichtregierungsorganisationen aus 25 Ländern eine Massenmobilisierung für den 28. März vereinbart. Vollständige Erklärung (PDF).

Wir zahlen nicht!

Wir zahlen nicht!

Auf den 28. März als Beginn der „Aktionswoche: Gemeinsam gegen Krieg und Krise“ haben sich zahlreiche Organisationen und Initiativen bei einem bundesweiten Bündnistreffen Anfang Januar geeinigt. Vollständiger Text des Vorschlags.

28. März ist der „Internationale Aktionstag zum Weltfinanzgipfel“.
GroßDemos ins Berlin und Frankfurt jeweils ab 12:00 Uhr.

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